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Physiotherapie

FDM Fasziendistorsionsmodell, was ist das?

 

 

 

 

 

Eine faszinierende Technik würde ich sagen, vielmehr eine ganz neue Perspektive auf unseren Körper, nämlich va. auf die Faszien, also das Bindegewebe, das Muskelfaserbündel, Muskeln, Organe….den ganzen Körper einhüllt, trennt und verbindet. Distorsion bedeutet Verformung. Normalerweise sind die Faszien parallel angeordnet. Durch Verletzungen, Überbelastung oder Entzündungen können Verdrehungen, Verklebungen, Einfaltungen, Knoten etc. entstehen. Diese machen sich dann als Schmerz, Bewegungseinschränkung oder Instabilität bemerkbar.

Ganz entscheidend, für die Therapieplanung sind
1. das Wo und Wie des Schmerzes
2. mein Tastbefund und
3. gegebenenfalls der Unfallhergang  
Ich suche eine auslösende Bewegung um den Effekt der Behandlung erfassen zu können. Nach Ausschluss etwaiger Gegenanzeigen kommen dann gezielte Handgriffe zu Einsatz, wie zB tiefer Druck auf den Schmerzpunkt, ein tiefes „Kämmen“ der Faszien, mittels des Daumens, eine Gelenksmanipulation oder eine Saugmassage mit Schröpfköpfen. Manche dieser Techniken sind sehr schmerzhaft, andere wiederum dürfen keinen Schmerz auslösen.
FDM geht auf den amerikanischen Arzt und Osteopathen Dr. Stephen Typaldos zurück, der diese Handgriffe auf Basis der Beobachtung und der Arbeit mit Schmerzpatienten entwickelt hat. Um seine Behandlungserfolge zu erklären, erarbeitete Dr. Typaldos modellhaft 6 verschiedene Faszienverformungen.
So vergleicht er z.B. eine bandartige Verformung, das sog. Triggerband mit einem zT. geöffneten Zippverschluss.  Gelingt es, diesen wieder zu verschließen, werden sich Schmerz und Bewegungseinschränkung sofort reduzieren. Kommen die Symptome wieder, war der Verschluss vielleicht nicht ganz komplett.
In jüngster Zeit gibt es auch zunehmend wissenschaftliche Erkenntnisse über die Faszien,  führend  dabei ist Dr. Robert Schleip, Arzt und Rolfingtherapeut. Rolfing ist eine Technik bei der systematisch die Faszien des gesamten Körpers durchgearbeitet werden, während wir im FDM gezielt im symptomatischen Bereich arbeiten. Wenn Sie im Internet auf Youtube nach den Begriffen Faszien und Dr. Schleip suchen, finden Sie sehr gut gemachte TV-Berichte zu diesem Thema. Wirklich Faszinierend, diese Faszien!!

 
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Segmentale Stabilisation der Wirbelsäule

Segmentale Stabilisation, Kräftigung der tiefen Muskulatur, das sind Stichworte die im Zusammenhang mit Rückenschmerzen immer wieder zu hören sind. Aber wie soll das gehen? Meinen Latissimus kann ich durch eine bestimmte Bewegung anspannen aber wie könnte ich meinen M. Multifidus oder meinen tiefsten Bauchmuskel, den M. Transversus Abdominis isoliert anspannen? Und warum überhaupt isoliert? 
 In Studien konnte gezeigt werden, dass es einen Zusammenhang zwischen der Koordination und Ausdauer der tiefen Rückenmuskeln und Rückenschmerzen gibt.


Die oberflächliche lange Muskulatur ist verantwortlich für die Ausführung von Bewegungen. Die tiefe, kurze, meist monosegmentale Muskulatur koordiniert dabei die Stabilität des Rumpfes. Z.B. wird diese schon vor einer Bewegung des Armes aktiviert, damit das Gleichgewicht des Rumpfes erhalten bleibt. Bei fast allen Probanden, die Probleme mit ihrem Rücken hatten, war diese tiefe Muskulatur zu langsam oder unkoordiniert.

Das Tempo dieser Reaktion ist aber sehr wichtig. Hier ein Vergleich. Wenn ich als kleine Frau versuche das Umfallen eines Motorrades zu verhindern, dann habe ich nur eine Chance, wenn ich sehr früh abfange. Wenn es einen gewissen Neigungswinkel überschritten hat, wirkt viel zu viel Schwerkraft, ich kann es nicht mehr halten.

Und so verhält es sich auch in unseren Gelenken: wenn die Haltemuskulatur schnell genug und gut koordiniert anspringt, kann die „Säule der Wirbel“ sicher stabilisiert werden. Wenn nicht, dann sind das oft jene berühmten „falschen Bewegungen“ die uns wieder eine Schmerzattacke verursachen.

Ein gezieltes Training der tiefen Rücken- und Bauchmuskulatur zusammen mit der Beckenbodenmuskulatur vermindert nachweislich die Rückfallquote bei den typischen „Kreuzschmerzen“.
Diese Übungen sind nicht sehr anstrengend, brauchen aber beim Erlernen viel Konzentration und individuelle Korrektur.
Ein großer Vorteil dieser Übungen ist außerdem, dass, wenn man sie erst einmal beherrscht, man sie überall und jederzeit trainieren kann ohne Hilfsmittel und spezielle Kleidung.

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