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Ausnahmesituation Covid-19, Umgang mit der Unsicherheit

Wir alle sind aktuell mit dem Gefühl der Unsicherheit konfrontiert:

Zum Beispiel die Unsicherheit, wie lange diese Phase andauert und wie wir mit den Veränderungen, die die neue Welt mit sich bringt, umgehen können. Auch die Unsicherheit bezüglich medizinischer Fakten zum Covid-19 Virus: Wann wird es einen Impfstoff geben? Wie werden wir uns bis dahin begegnen können? Wie wird es möglich sein, unserer Arbeit wieder „normal“ nachzugehen? Wie genau ist das mit der Infektion, wie genau ist das mit der Immunität, etc. etc.?

Kontrollverlust und die Unsichtbarkeit des Virus machen Angst. Angst führt zu Stress, und wenn Stress nicht abbaubar ist, kommt es zu einer Daueraktivierung.

Die Auswirkungen auf den Körper:

Verstärkter Cortisolanstieg (ein Stresshormon) führt zu einer Dauererregung, und wiederum zu schlechterem Schlaf, zu weniger Ruhe, in Folge zu einem geschwächten Immunsystem, was wir jetzt so gar nicht brauchen können.

Wenn wir es also nicht schaffen, in ein Lösungsmuster zu kommen, wird die Angst destruktiv.

Was ist also bestenfalls zu tun, um einen Umgang mit der Unsicherheit zu finden:

Orientieren wir uns am „Leitpfosten-Prinzip“: Die AutofahrerInnen unter Ihnen kennen das. Wir fahren im Nebel und sehen nicht bis ans Ende der Strecke. Also orientieren wir uns am nächsten Nebelpfeiler. Umgelegt auf die aktuelle Situation heißt das:

Lenken Sie den Fokus auf den nächsten machbaren Schritt:

  • Die Hygienevorschriften beachten.

  • Den aktuellen Tag strukturieren. Heute, hier und jetzt. Kleine Ziele stecken, realistische Ziele auswählen.

  • Räumliche Trennung, jedoch nicht soziale Trennung! Bindung ist wichtig, um Stress zu bewältigen. Die wichtigste Ressource sind jetzt unsere Beziehungen – pflegen wir sie.

  • Achtsame Konversation: aufmerksames Zuhören und miteinander offen Sprechen.

  • Unterstützung geben und nehmen.

  • Informationen einholen.

  • Den Körper trainieren.

  • Selbstregulation trainieren, d.h. auf echte Regeneration, auf echte Pausen achten. Sich selbst immer wieder in ein gutes Gefühl bringen. Übungen zu Meditation, Atemtechniken, Visualisierungstechniken stärken nachweislich das Immunsystem.

  • Lenken Sie den Fokus auf das, was Sie jetzt gerade kontrollieren können.

  • Spaziergänge, einzeln oder mit den im gleichen Haushalt lebenden Menschen. Nutzen Sie die Sonne als Energiequelle, auch für Ihre mentale Gesundheit. Nutzen Sie die Natur, die Pflanzen, sie aktivieren unseren Parasympathikus und haben daher beruhigende Wirkung.

Im Fall von Quarantäne bzw. Ausgangssperre: Ganz wichtig!

Rückzugsorte (!) vorab besprechen.

Beschäftigung überlegen.

Ist auch auf kleinem Wohnbereich machbar: Sprechen Sie sich mit den Familienmitgliedern ab. Kommunizieren Sie Ruhe- bzw. Rückzugbedürfnis rechtzeitig! Verwenden Sie Kopfhörer. Telefonieren Sie im privaten Bereich.

 

Und denken Sie daran, diese Phase ist kein Dauerzustand, sie wird einmal vorbei sein!

 

Ich wünsche Ihnen beste Gesundheit und viel Energie!

Mag. Sigrid Andiel

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