Saturday, 19 May 2012

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Studie zum S3-Körperstabilitätstest PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von Dr. Thomas Quinton   

Österreichische Studie zum S3-Körperstabilitätstest (Manuelle Medizin 2007 45:409-414)

H.Tilscher et al. hat einer sehr interessante Studie zur S3-Körperstabilitätstestung veröffentlicht in der einerseits bei einem sehr großen Kollektiv im Alter von 7 bis 70 Jahren Messungen durchgeführt wurden. Darüber hinaus stellte er diejenigen Probanden, die über Beschwerden des Bewegungsapparates hatten, den Beschwerdefreien gegenüber.

 

Insgesamt wurden bei der 2005 duchgeführten Untersuchung über 5000 Probanden getestet, wobei in Bezug auf das Geschlecht Ausgewogenheit bestand. Es wurde auch auf zusätzliche Kriterien, wie Alter, Stadt/Land Bewohner Rücksicht genommen. Mit Gleichgewichtstraining vertraute Personen und Spitzensportler wurden ausgeschlossen.

Ergebnisse: In den beiden erhobenen Indizes wiesen die Männer mit Beschwerden deutlich schlechtere Werte, als deren beschwerdefreien Kollegen auf. Auch  bei den Frauen traten diese Veränderungen, wenn auch in geringerem Maße und altersabhängig auf. Als Kritikpunkt läßt sich die bereits vom Autor angeführte vergleichsweise geringe Anzahl der Probanden mit Beschwerden (insges.ca.264) im Vergleich zum beschwerdefreien Kollektiv anführen. Dies ist auf die Kollektivauswahl, die primär offensichtlich nicht auf eine solche Vergleichsstudie ausgerichtet war zurück zu führen.

Die Studie ist als ein deutlicher Hinweis dafür zu werten, dass der S3-Test ein Instrumentarium zum Screening der sensomotorischen Regulation, als Kontrollinstrument für Trainings und Therapiefortschritte, Messinstrument zur sportmedizinischen und orthopädischen Befunderhebung, Testgerät im sportlichen Training und als Feedback Trainingsgerät geeignet scheint.

 
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