Saturday, 19 May 2012

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Existenzanalyse PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von Mag. Ziegler Anita   

Entwicklung:

Existenzanalyse und Logotherapie wurde als psychotherapeutische Richtung von Viktor E. Frankl begründet. Sie stellt die sog. 3. Wiener Schule der Psychotherapie dar und war ursprünglich als Ergänzung resp. Erweiterung der Psychoanalyse und Individualpsychologie gedacht. Im Wesentlichen weiterentwickelt wurde sie in Wien durch Alfried Längle mit dem Erfolg, dass sie für alle psychischen Störungen Grundlage und Methodik zur Behandlung bietet.

Menschenbild:

Die Existenzanalyse sieht den Menschen als Einheit und Ganzheit von Körper, Seele und Geist in seiner Einmaligkeit und Einzigartigkeit als Person. Das Geistige als das freie im Menschen ermöglicht der Person, sich zum eigenen Er-leben, zur Welt, zu sich selbst (ein-)-zu-stellen und zu verhalten. Damit ist dem Menschen Verantwortung gegenüber sich selbst und der Welt aufgegeben.

Ziel:

Ziel existenzanalytischer Psychotherapie ist es, dem Menschen zu einem erfüllten Dasein zu verhelfen, so dass er „Ja“ zu seinem Leben sagen kann. Diese „Zustimmung“ zum eigenen Leben kann aus aktuellen Gründen verhindert sein. Sie aufzuspüren, dem eigenen Leben wieder „auf die Spur“ zu kommen, um die persönlichen Voraussetzungen für dieses „Ja“ zu schaffen, ist  Ziel Existenzanalytischer Psychotherapie und Selbsterfahrung. Auf diese Weise soll die Person (wieder) zu einem freien Erleben, zu authentischen Stellungnahmen und zu einem eigenverantwortlichem Umgang mit sich selbst und ihrer Welt gelangen.

Nähere Information zu Existenzanalyse unter:

http://www.existenzanalyse.org/

Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 10 September 2008 )
 
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